Das Kurz-Wahl-Programm in Leichter Sprache

Das Kurz-Wahl-Programm in Leichter Sprache 

Das Landtags-Wahl-Programm von dem BSW

Am 22. März vom Jahr 2026 ist Landtags-Wahl
im Bundes-Land Rheinland-Pfalz.
Dann können Sie entscheiden:
Wer in Rheinland-Pfalz wichtige Sachen bestimmen darf.

Gehen Sie zur Wahl!
Und wählen Sie das BSW

Das ist die Abkürzung für: Bündnis Sahra Wagenknecht

Wir machen uns dafür stark:

  • für Frieden statt für noch mehr Waffen
  • für sichere Arbeit
  • für bezahlbares Leben - Das bedeutet: Die Menschen haben genug Geld, damit sie gut leben können.
  • für einen Staat, der funktioniert
  • Ein Staat ist ein Land mit Regeln,die jeder Menschen beachten muss.
    In einem Staat leben viele Menschen zusammen.
    Deutschland ist zum Beispiel ein Staat.

Frieden – wir haben Verantwortung für junge Menschen

Junge Menschen sollen eine gute Zukunft haben.

  • Sie sollen in die Schule gehen.
  • Sie sollen lernen.
  • Und sie sollen einen guten Beruf finden.

Das bedeutet:
Sie sollen ihr Leben aufbauen können.

Zukunft bedeutet zum Beispiel:

  • morgen,
  • nächstes Jahr
  • oder in 10 Jahren.

Junge Menschen sollen nicht für einen Krieg vorbereitet werden.
Sie sollen nicht bei einem Krieg mit-machen müssen.
Und sie sollen keinen Krieg erleben.

Das Bundes-Land Rheinland-Pfalz
arbeitet mit vielen anderen Ländern zusammen

Viele Firmen in Rheinland-Pfalz verkaufen Sachen
in andere Länder auf der ganzen Welt.
Und in Rheinland-Pfalz gibt es auch viele neue Ideen.
Zum Beispiel:

  • für neue Technik
  • oder für neue Maschinen.

Auch dabei arbeitet Rheinland-Pfalz
mit vielen anderen Ländern zusammen.
In schwerer Sprache heißt das: Internationale Zusammen-Arbeit.

Technik ist ein Wort für viele verschiedene Sachen.

Zum Beispiel:

  • Maschinen,
  • Computer
  • oder Handys.

Krieg ist schlecht für die Firmen in Rheinland-Pfalz

  • Wenn Länder sich streiten
  • und wenn sie nicht mehr zusammen-arbeiten:

Dann verdienen viele Firmen nicht mehr genug Geld.
Viele Menschen verlieren ihren Arbeits-Platz.

Und das Land wird immer ärmer.

Das bedeutet:

  • Vielen Firmen und vielen Menschen geht es dann schlecht.

Deshalb wollen wir von der Partei BSW keinen Krieg

Wir wollen Frieden.
Und wir wollen:

  • Die Chefs und Chefinnen von den Ländern
    sollen mit-einander reden.
  • Sie sollen gemeinsam überlegen:
    Was sie tun können,

damit es keine Kriege gibt.

  • Und sie sollen sich nicht gegen-seitig bedrohen.

Diese Sachen sind uns besonders wichtig:

  • Wir von der Partei BSW wollen keine Wehrpflicht.
    Das bedeutet:
    Junge Menschen sollen nicht zur Bundeswehr gehen müssen.
  • Deutschland soll nicht noch Geld für Waffen ausgeben.

Dafür soll mehr Geld zum Beispiel
für diese Sachen gegeben werden:

  • für gute Lern-Angebote,
  • für neue Straßen und Brücken
  • und für Hilfen für Menschen,
    die Hilfe brauchen.
  • Wir von der Partei BSW wollen eine Friedens-Politik
    und nicht noch mehr Waffen.

Friedens-Politik bedeutet:
Politiker und Politikerinnen machen sich für den Frieden stark.

Wirtschaft und Industrie – sind wichtig für die Zukunft von Rheinland-Pfalz

Die Wirtschaft und die Industrie sind zum Beispiel:

  • große Firmen,
  • große Fabriken
  • und kleinere Geschäfte.

Die Industrie in Rheinland-Pfalz wird immer weniger.
Das heißt in schwerer Sprache: Deindustrialisierung.
Das wird so ausgesprochen: de in du stri a li sie rung.

Wenn die Industrie immer weniger wird,
ist das schlecht:

  • für die Menschen
  • und die Firmen in Rheinland-Pfalz.

Und es gibt weniger Arbeitsplätze.
Deshalb haben die Menschen dann weniger Geld.

 Die Deindustrialisierung darf nicht weitergehen.

Das bedeutet:
Es darf nicht noch weniger:

  • Fabriken
  • und große Firmen

in Rheinland-Pfalz geben.
Wir von der Partei BSW sagen: Die Industrie muss geschützt werden.

Damit die Industrie in Rheinland-Pfalz bleibt,
brauchen die Firmen Sicherheit.
Zum Beispiel müssen sie wissen:

  • Was bleibt so, wie es ist?
  • Was ändert sich?
  • Und welche neuen Regeln gibt es vielleicht?

Denn Firmen geben nur Geld für neue Projekte:

  • Wenn die Regeln in einem Bundesland gut sind.

Und wenn es nicht immer wieder:

  • neue Regeln oder andere Regeln gibt.
  • Wenn die Politiker und Politikerinnen nicht nur Politik machen,
    wie sie es wollen.
    Und andere Meinungen nicht be-achten.
  • Oder wenn wichtige Sachen nicht immer mehr Geld kosten.

Zum Beispiel: Strom und Gas.

Denn das ist dann sehr schlecht für die Firmen
und Menschen in Rheinland-Pfalz:
Weil die Firmen dann immer weniger Geld verdienen.
Und viele Menschen ihren Arbeits-Platz verlieren.

Meinung bedeutet:
Wie ein Mensch über eine bestimmte Sache denkt.

Wir von der Partei BSW wollen eine gute Politik:

  • für die Firmen
  • und Industrie machen.

Wir wollen gute Ideen unterstützen.
Und wir wollen nicht noch mehr Verbote:

  • durch die gute Ideen
  • und neue Projekte behindert werden.

Diese Sachen sind uns besonders wichtig:

  • Wir von der Partei BSW wollen Geld für diese Sachen ausgeben:
  • für Straßen
  • Busse und Bahnen,
  • für neue Firmen
  • und Schulen.

Und wir wollen nicht noch mehr Geld für Waffen ausgeben.

  • Arbeits-Plätze in der Industrie schützen.
    Besonders:
  • in der Auto-Industrie
  • und bei den Firmen,
    die Teile für Autos bauen.
  • Viele Ideen für neue Technik zulassen.
    Das bedeutet:
    Neue Ideen sollen aus-probiert werden.
  • Strom und Heizung dürfen nicht noch mehr Geld kosten.
  • Weniger Papierkram und Regeln.

Damit kleine Firmen und Handwerks-Betriebe
besser arbeiten können.

Handwerks-Betriebe sind zum Beispiel:

  • der Bäcker, der Friseur oder der Heizungs-Bauer.

Lernen – Schulen sanieren und mehr Lehrer

und Lehrerinnen für die Schulen

Lernen ist wichtig für das Leben.
Denn wenn die Menschen viel gelernt haben:

  • Dann können sie einen guten Beruf lernen.
  • Sie bekommen einen guten Arbeitsplatz.
  • Und sie verdienen genug Geld,

damit sie gut in der Gesellschaft leben können.

Die Gesellschaft sind die Menschen,
die in einem Land zusammen leben.

Aber viele Schulen in Deutschland sind schlecht.
Zum Beispiel:

  • Viele Schul-Gebäude sind kaputt.
  • Es gibt zu wenige Lehrer und Lehrerinnen in den Schulen.
  • Und die Schul-Klassen sind oft zu groß.

Das bedeutet:
Zu viele Schüler und Schülerinnen sind in einer Schul-Klasse.

Deshalb gibt es oft Probleme in den Schulen.

Zum Beispiel:

  • Es fällt viel Unterricht aus.
  • Manche Kinder bekommen nicht genug Hilfe beim Lernen.
  • Und einige Kinder bekommen gar keine Hilfe.

Zum Beispiel Kinder,
die besondere Hilfen beim Lernen brauchen.

Zu viele Kinder lernen in der Schule nicht genug.
Deshalb können nach der Schul-Zeit oft nicht gut:

  • lesen, schreiben oder rechnen.

In schwerer Sprache heißt das:
Die Kinder haben keine sicheren Grund-Kenntnisse.

Wir von der Partei BSW wollen viele Sachen in den Schulen ändern.

Zum Beispiel:

  • Die Schul-Gebäude sollen saniert

Sanieren bedeutet:

  • Viele Sachen sollen repariert werden.
  • Oder sie sollen neu gemacht werden.
  • In den Schulen sollen wieder mehr Lehrer und Lehrerinnen arbeiten.
  • Die Schüler und Schülerinnen sollen gut lernen können.

Dafür brauchen sie zum Beispiel:

  • kleinere Klassen

Das bedeutet:

Es dürfen nicht so viele Schüler und Schülerinnen
in einer Klasse sein.

  • Saubere Klassen-Räume
  • und genug Bücher und Hefte.

Wir von der Partei BSW sagen:
Die Politik muss sich um alle Schüler und Schülerinnen kümmern.
Sie muss darauf achten:

  • Was die Schüler und Schülerinnen wollen.
  • Und was die Schüler und Schülerinnen brauchen.

Diese Sachen sind uns besonders wichtig:

  • Kaputte Schul-Gebäude müssen saniert werden.
  • Es muss wieder mehr Lehrer und Lehrerinnen in den Schulen geben.
  • Die Lehrer und Lehrerinnen müssen besser arbeiten können.
  • Die Unis und Hochschulen müssen mehr Geld bekommen.
  • Und es muss mehr Schulen geben,
    wo Kinder den ganzen Tag lernen können.
    Diese Schulen heißen: Ganztags-Schulen.

Unis und Hochschulen sind Schulen für junge Menschen.

Sie können dort viele verschiedene Berufe lernen.

In schwerer Sprache heißt das:
Sie können dort studieren.

Arbeit – sichere Arbeits-Plätze und gute Löhne

Die Menschen sollen von ihrer Arbeit gut leben können.

Das bedeutet:
Sie sollen genug Geld für ihre Arbeit bekommen.
Zum Beispiel:

  • für Essen,
  • für Kleidung,
  • für ihre Wohnung
  • und für ihr Leben, wenn sie alt sind.

Aber viele Menschen haben jetzt Probleme.
Sie haben nicht mehr genug Geld.

  • Denn viele Sachen kosten immer mehr Geld.

Zum Beispiel:

  • das Essen,
  • der Strom
  • oder die Miete für die Wohnung.
  • Viele Menschen haben keine feste Arbeit.
    Das bedeutet:
    Sie können nur für eine bestimmte Zeit bei einer Firma arbeiten.

Und sie wissen nicht:
ob sie ihren Arbeits-Platz für längere Zeit haben.

  • Die Menschen bekommen immer weniger Hilfen vom Staat.

Zum Beispiel:

  • weniger Arbeitslosen-Geld
  • und weniger Geld für kranke Menschen.

Arbeitslosen-Geld ist Geld für Menschen,
die keine Arbeit mehr haben.

Das macht vielen Menschen Angst.

Und es ist schlecht für die Menschen in unserem Land.
Denn wenn es den Menschen schlecht geht:

  • dann streiten sich sie mehr
  • und sie vertrauen sich nicht mehr.

Vertrauen bedeutet.
Ein Mensch fühlt sich mit einem anderen Menschen sicher.
Er glaubt dem Menschen viele Sachen.
Er fühlt sich gut mit diesem Menschen.

Wir von der Partei BSW wollen:

Die Menschen sollen ihre Arbeit gut machen können.
Und sie sollen genug Geld bekommen,
damit sie gut leben können.

Wir sagen:

  • Wenn Menschen gut arbeiten,
    dann sollen sie Anerkennung bekommen.

Das bedeutet:

Andere Menschen merken,
die Arbeit ist wichtig.
Und das sollen sie auch sagen.

  • Die Menschen sollen mit-bestimmen können.
    Zum Beispiel: in ihrer Firma.

Das bedeutet:
Die Chefs und Chefinnen bestimmen nicht alles alleine.

  • Die Menschen sollen sicher leben können.
    Auch wenn sie mal krank sind.

Oder wenn sie alt sind.
Deshalb muss der Staat helfen,
wenn die Menschen Hilfe brauchen.

  • Die Arbeit soll gut bezahlt werden.
    Damit die Menschen selbst über ihr Leben bestimmen können.

Denn wenn alle Menschen gut leben können,

dann ist das gut für die Gesellschaft.
Und es gibt weniger Streit.

Diese Sachen sind uns besonders wichtig:

  • Die Menschen müssen genug Geld für ihre Arbeit bekommen.
    Deshalb muss es einen Mindest-Lohn

Mindest-Lohn bedeutet:
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
müssen einen bestimmten Geld-Betrag
für 1 Stunde Arbeit bekommen.
Sie dürfen mehr Geld bekommen.
Aber sie dürfen nicht weniger Geld bekommen.

Dafür gibt es ein Gesetz.

  • Die Firmen müssen sich an die Tarif-Verträge

Tarif-Verträge sind besondere Vereinbarungen
zwischen Firmen und Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.

Darin steht zum Beispiel:

  • Wie viel Lohn alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bekommen,
    die in Stahl-Werken arbeiten.
  • Und wie viel Urlaub die Mitarbeiter
    und Mitarbeiterinnen bekommen.
  • Der Sozial-Staat muss geschützt werden.

Das bedeutet:
Menschen müssen Hilfe vom Staat bekommen,
wenn sie Hilfe brauchen.

Freiheit und Demokratie – sich für Freiheit und Demokratie stark machen

Demokratie bedeutet:

  • Alle Menschen dürfen mit-bestimmen.
  • Sie dürfen ihre Meinung sagen.
  • Und sie dürfen friedlich demonstrieren.

Das bedeutet:
Sie dürfen auf die Straße gehen
und sich für Sachen stark machen.
Zum Beispiel: für ihre Rechte.

In der Corona-Zeit sind viele Sachen passiert.

Die Corona-Zeit war die Zeit:

  • In der viele Menschen die Lungen-Krankheit Corona hatten.
  • Viele Menschen sind an der Krankheit gestorben.
  • Und die Menschen mussten viele Regeln be-achten.

Zum Beispiel:

  • Sie durften ihre Familien nicht besuchen.
  • Sie durften nicht mehr überall hingehen.
  • Und manche Menschen durften nicht an die Arbeit gehen.

In schwerer Sprache heißt das:
Ihre Grund-Rechte wurden eingeschränkt.

Manche Menschen wurden ausgeschlossen,
weil sie eine andere Meinung hatten.
Und viele Menschen haben:

  • den Politikern und Politikerinnen
  • und den Medien

nicht mehr geglaubt.

Medien sind verschiedene Sachen.
Zum Beispiel:

  • das Fernsehen, das Internet oder die Zeitungen.

Wir von der Partei BSW sagen:
In einer guten Demokratie sind viele Sachen wichtig.

Zum Beispiel:

  • Dass Menschen sagen dürfen,
    was sie über bestimmte Sachen denken.
  • Dass die Politiker und Politikerinnen ehrlich sind.
  • Und dass über Fehler gesprochen wird,

wenn Fehler passieren.

Und es erklärt wird:
Warum die Fehler passiert sind.

Diese Sachen sind uns besonders wichtig:

Es soll eine Gruppe geben, die untersucht:
Welche Fehler in der Corona-Zeit passiert sind.

  • Die Meinungs-Freiheit soll geschützt werden.
    Das bedeutet: Alle Menschen dürfen ihre Meinung sagen.
  • Die Menschen sollen faire Informationen bekommen.

Zum Beispiel sollen in den Medien
über verschiedene Meinungen berichtet werden.

  • Wir wollen uns für die Demokratie stark machen.

Wohnen und Lebens-Haltungs-Kosten – müssen gerecht und bezahlbar sein

Lebens-Haltungs-Kosten sind das Geld,
was die Menschen für das tägliche Leben bezahlen müssen.

Zum Beispiel:

  • das Geld für die Miete von einer Wohnung,
  • das Geld für Essen und Trinken,
  • das Geld für Strom und Heizung.

Bezahlbar bedeutet:
Die Menschen müssen genug Geld haben,
damit sie die Lebens-Haltungs-Kosten bezahlen können.

Viele Menschen in Deutschland haben große Probleme.
Denn die Lebens-Haltungs-Kosten werden immer mehr.

Zum Beispiel:

  • Die Menschen müssen immer mehr Geld
    für ihre Wohnungen bezahlen.
  • Essen und Trinken
  • und Strom und Heizung werden immer teurer.

Das bedeutet:
Viele Menschen haben große Geld-Probleme.

Zum Beispiel:

  • Familien mit Kindern,
  • Mütter oder Väter,
    die mit ihren Kindern alleine leben
  • Weil sich die Eltern getrennt haben.
  • Oder weil ein Eltern-Teil gestorben ist.
  • Ältere Menschen, die Rente

Diese Menschen haben oft große Angst:
dass sie bald nicht mehr genug Geld zum Leben haben.

Rente ist Geld von der Renten-Versicherung.
Das Geld bekommen ältere Menschen,
wenn sie nicht mehr arbeiten müssen.

Wir von der Partei BSW sagen:
Wohnen ist sehr wichtig für alle Menschen.
Deshalb muss der Staat sich darum kümmern.
Und der Staat muss viele Sachen dafür tun:
Dass alle Menschen gut leben können.

In schwerer Sprache heißt das: Daseins-Fürsorge.

Dabei muss der Staat darauf achten:
Was die Menschen wirklich brauchen.

Zum Beispiel:

  • bezahlbare Wohnungen,
  • Strom und Heizung dürfen nicht zu viel Geld kosten
  • und Essen und Trinken dürfen nicht zu teuer werden.

Und es darf nicht wichtiger sein als die Menschen,

dass einige Firmen mit Wohnungen viel Geld verdienen.

Nur so können die Menschen in Rheinland-Pfalz
gut und gerecht leben.

Diese Sachen sind uns besonders wichtig:

  • Es muss einen Mieten-Deckel

Mieten-Deckel bedeutet:
Der Staat bestimmt,
dass die Mieten nicht immer teurer werden dürfen.

  • Es müssen mehr Sozial-Wohnungen gebaut werden.

Sozial-Wohnungen sind Wohnungen für Menschen,
die nicht so viel Geld haben.
Für diese Wohnungen müssen die Menschen
nicht so viel Geld bezahlen.

  • Strom und Heizung müssen wieder weniger Geld kosten.
  • Städte und Gemeinden müssen mehr Geld bekommen.

Gesundheit, Pflege und Teilhabe – müssen für alle Menschen gut sein

In Rheinland-Pfalz gibt es große Probleme.

Denn der Staat hat lange Zeit für viele Sachen
zu wenig Geld ausgegeben.
Das heißt in schwerer Sprache: Der Staat hat eine Spar-Politik gemacht.

Deshalb gibt es zu wenige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
in vielen wichtigen Bereichen.
Zum Beispiel:

  • in Kranken-Häusern und Pflege-Heimen.

Die Menschen in der Gesundheits-Versorgung müssen zu viel arbeiten.

Sie schaffen das bald nicht mehr.

Gesundheits-Versorgung bedeutet:
Menschen bekommen Hilfe,
wenn sie krank sind.

Zum Beispiel:

  • in Kranken-Häusern, von Ärzten und Ärztinnen oder von Apotheken.

Die Spar-Politik von dem Staat merken jetzt alle Menschen.
Zum Beispiel:

  • Viele Kranken-Häuser müssen zu-gemacht werden.
    Weil sie kein Geld mehr haben.
  • Die Pflege-Heime haben große Probleme.
    Weil sie keine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mehr bekommen.
  • Es gibt zu wenige Ärzte und Ärztinnen.
  • Viele Not-Aufnahmen sind überfüllt.
    Das bedeutet:
    Es kommen zu viele Menschen in die Not-Aufnahmen.
  • Die Menschen müssen sehr lange warten,
    wenn sie einen Termin beim Arzt oder bei einer Ärztin haben wollen
  • Und die Menschen müssen immer mehr Geld bezahlen,
    wenn sie Pflege brauchen.

Die Not-Aufnahme ist ein Teil von einem Kranken-Haus.
Dort können die Menschen hingehen:

  • Wenn es ihnen sehr schlecht geht.
  • Oder wenn sie schnell Hilfe brauchen.

Ein Termin ist:

  • ein bestimmter Tag
  • und eine bestimmte Zeit.

Wir von der Partei BSW sagen:

Gesundheit ist ein Menschen-Recht.
Das bedeutet:
Alle Menschen haben das Recht
auf eine gute Gesundheits-Versorgung.
Dabei ist es egal:

  • wie viel Geld die Menschen haben,
  • aus welchem Land sie kommen
  • oder wo sie wohnen.
    In der Stadt oder auf dem Land.

Diese Sachen sind uns besonders wichtig:

  • Alle Menschen müssen eine gute Gesundheits-Versorgung bekommen.
  • Es muss eine Kranken-Versicherung für alle Menschen geben.
    Egal wie viel Geld die Menschen haben.
    Diese Kranken-Versicherung heißt: Bürger-Versicherung.
  • Die Menschen müssen die Pflege bezahlen können,
    wenn sie Pflege brauchen.
  • Kranken-Häuser sollen Geld bekommen,
    damit sie nicht schließen müssen.

Dafür muss es ein Gesetz geben.

Bürger-Nähe und Kommunen, die gut arbeiten können

Kommunen sind:

  • Städte, Gemeinden und Dörfer.

In Rheinland-Pfalz haben viele Kommunen große Probleme.

Zum Beispiel haben die Kommunen:

  • große Geld-Probleme,

weil sie immer mehr Geld für Menschen ausgeben müssen,
die Hilfe brauchen.

  • Es fehlen überall viele Fach-Kräfte.
  • In der Verwaltung fehlen viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
  • Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
    müssen immer mehr Papierkram machen.
  • Und wenn die Menschen ins Bürger-Büro kommen,
    dann müssen sie oft sehr lange warten.

Die Menschen müssen für sehr viele Sachen:

  • einen Antrag,
  • einen Brief
  • oder viele Berichte schreiben.

Dabei müssen sie viele Regeln be-achten.
Zum Beispiel: Wenn sie Förder-Geld für ein Projekt bekommen wollen.

Dieser Papierkram braucht viel Zeit.
Deshalb überlegen viele Menschen:

Ob sie zum Beispiel überhaupt soziale Projekte machen wollen.
Und viele Projekte werden deshalb gar nicht gemacht.

Das bedeutet:
Der viele Papierkram ist schlecht für das bürgerliche Engagement.

Soziale Projekte bedeuten:
Menschen machen etwas für andere Menschen.

Zum Beispiel:
Ein Bürger-Café für alle Menschen.

Bürgerliches Engagement oder engagieren bedeutet:
Menschen machen sich für andere Menschen stark.
Sie helfen anderen Menschen.
Oder sie machen ein Ehren-Amt.
Zum Beispiel:

  • in einem Verein oder in der Gemeinde.

Das Ehren-Amt ist eine besondere Arbeit,
die Menschen in ihrer Freizeit machen.
Zum Beispiel:

Sie besuchen ältere Menschen im Senioren-Heim.
Für diese Arbeit bekommen die Menschen kein Geld.

Wir von der Partei BSW sagen:

  • Die Kommunen müssen mehr Geld bekommen,
    damit sie gut arbeiten können.
  • Es muss gute Regeln geben.

Aber die Regeln dürfen nicht so viel bestimmen:
dass die Menschen keine Lust mehr haben sich zu engagieren.
Das bedeutet:
Tolle Projekte machen,
die anderen Menschen helfen.

Diese Sachen sind uns besonders wichtig:

  • Die Städte, Gemeinden und Dörfer müssen mehr Geld bekommen,
    damit sie ihre Arbeit gut machen können.
  • Es muss mehr Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen geben.
    Zum Beispiel:
  • bei der Gesundheits-Versorgung,
  • in den Schulen und bei anderen Lern-Angeboten,
  • in der Pflege
  • und in der Verwaltung von den Kommunen.
  • Und es muss weniger Papierkram geben.
    Zum Beispiel:
  • Wenn Menschen, Vereine oder Gruppen

soziale Projekte machen wollen.

Denn soziale Projekte helfen vielen Menschen.

Was der Partei BSW auch noch wichtig ist!

  • Mehr Polizei auf den Straßen
    Auf den Straßen soll es mehr Polizisten
    und Polizistinnen geben.
    Sie sollen für die Menschen da sein.
    Und sie sollen den Menschen helfen,
    wenn sie Hilfe brauchen.
  • Den Menschen in anderen Ländern helfen

In vielen Ländern ist Krieg.
Deshalb fliehen viele Menschen aus ihrem Heimatland.
Sie kommen in andere Länder.

Zum Beispiel nach Deutschland.

Diesen Menschen wollen wir dabei helfen:

  • dass sie die deutsche Sprache lernen
  • und dass sie eine Arbeit finden.

Fliehen bedeutet: Menschen laufen aus ihrem Heimatland weg.
Zum Beispiel: Weil dort Krieg ist.

Aber nicht alle Menschen aus allen Kriegs-Ländern
können nach Deutschland kommen.
Deshalb wollen wir den Menschen in ihrem Heimatland helfen.
Damit sie dort besser leben können.

Am 22. März ist Landtags-Wahl.

Dann entscheiden Sie,
was in Zukunft in Rheinland-Pfalz passieren soll.

Geben Sie Ihre Stimme der Partei BSW. 


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Wer das Landtags-Wahl-Programm in Leichter Sprache
geschrieben hat:

Der Text in Leichter Sprache wurde geschrieben und geprüft von:
leicht ist klar – Büro für Leichte Sprache. www.leicht-ist-klar.de

Die Bilder für Leichte Sprache sind von:
© Reinhild Kassing, Kassel, www.leichtesprachebilder.de

© und Andrea Tischner, Kassel, www.leicht-ist-klar.de

Das Zeichen für Leichte Sprache ist von: Inclusion Europe

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